Bodensee Contender  


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KLassenberichte











Flagge  Friedrichshafen

Dieses Jahr waren die Hoffnungen groß, dass es in Friedrichshafen "schönen" Wind geben sollte. Vorhergesagt waren für Samstag 2 Windstärken,  für Sonntag sogar 2 bis 4 Windstärken. Aber es kommt ja bekanntlich immer anders als man denkt …..

Am Samstagmorgen begrüßten Wolfgang Hund und Markus Finckh vom WYC alle Teilnehmer (darunter 16 Contendersegler) und waren zuversichtlich am Samstag möglichst alle 5 angestrebten Wettfahrten zu starten, da für Sonntag kalte Temperaturen und Regen vorhergesagt waren.
Der Wind ließ jedoch auf sich warten. Bis 14 Uhr war kein keine Wettfahrt in Sicht.  Die Wartezeit wurde aber sehr gut mit einer Segelvorführung von Gernot und dem Lunchpaket vom WYC überbrückt.
Nachmittags stellte sich aus Westen doch noch eine Lüftchen ein, so dass bei 2.5 bft (laut Wettfahrtleitung) gestartet werden konnte. Es gab zahlreiche Frühstarts, wobei sich einige noch freisegeln konnten. Der Wind ließ leider immer mehr nach, sodass der Zieleinlauf eher ein Wetttreiben war.
Von ziemlich ganz hinten konnte ich beobachten, dass Mecki die meiste Zeit vorne war und diese Wettfahrt auch gewann. Ich kam als Zweitletzte ins Ziel. Wie sich aber herausstellte wurden viele wegen Frühstart disqualifiziert, sodass ich doch noch 8te wurde. JUHU!
Wind gab es an diesem Tag nicht mehr, dafür aber umso mehr Einlaufbier beim Hafenmeister und anschließend Essen im WYC-Clubhaus.
Der Koch setzte uns beachtliche Portionen Spaghetti Bolognese vor. Einige wussten wohl schon was am Sonntag auf uns zukommen sollte: sie brauchten wohl noch Trimmgewicht und schafften eine 2. Portion. Respekt!
Ein erneuter Versuch den 22 m hohen Moleturm von Friedrichshafen durch Contender-Segler in Schwingung zu bringen und dadurch mit der Spitze die Wasseroberfläche zu erreichen scheiterte. Aber es fehlte nicht mehr viel. Vielleicht wird’s nächstes Jahr was ;-)
Mit Bier und Caipirinha wurde der Tag beendet.

Der Sonntagmorgen begrüßte mit „Schnürle“-Regen und 12°C.
Doch der Regen ließ bald nach und Westwind stellte sich ein. Um 9:30Uhr fiel der Startschuss zur ersten Wettfahrt dieses Tages bei 4 bft. Fünf Minuten später beim Finn-Start waren es schon 6 bft und weitere fünf Minuten später dann 8 Windstärken, woraufhin Markus Finckh aus Sicherheitsgründen die Wettfahrt abbrach. Laut Erzählungen (ich war sehr stark mit „nicht-umfallen“ beschäftigt) war Alfred erster an der Luvtonne. Anschließend waren sehr viele Schwertspitzen oben :-) 
Ich hatte es auch fast bis zur Luvtonne geschafft, mir kamen aber ein paar beachtliche Wellen dazwischen.
Die Sicherungsboote des WYC hatten einiges zu tun. Unter anderem mit mir!
Vielen Dank noch mal Leo, fürs Boot holen!

Zum Glück gab es nur kleinere Materialschäden, keiner hatte sich ernsteres getan.
Auch Alfred, der lange Zeit als verschollen galt, ließ sich nach einem kleinen Ausflug durch Fährlinie und Naturschutzgebiet von der Jurorin zurückbringen.

Da die Wasserschutzpolizei noch 9 Windstärken vorhersagte, wurden alle Wettfahrten abgesagt.
Somit gewann Mecki mit der ersten Wettfahrt die Interboottrophy 2011 und ist somit auch stolzer Besitzer des Oberseepokals! Zweiter wurde Thomas Laschütza und Dritter Christian Binder.
Hier die Ergebnisliste:
http://www.wyc-fn.de/images/stories/regattaergebnisse/2011_IT_contender.html


 Kurz und bündig.

Nationale Contender in Gravedona 3/4 September

Freitag schon gemütlich mit Familie angereist Conti schnell das nötigste gemacht dann Ferienwohnung bezogen dann Pizza dann Eis und zum Schluss Wino.
sehr entspannt melden Rest aufbauen, Steuermannsbesprechung dank Jac. hab ich auch was mitbekommen. Ja nun da ja nicht die optimale Comerseewetterlage war warten auf konstanten Wind. Der kam dann auch gegen 15 Uhr auslaufen und auf dem Wasser weiterwarten. Immer wieder der Regattaleiter mit dem für Italien typischen Stöckchen mit rotem Fädchen und ständig der Windmesser endlich hat ihm alles gepasst.
Der Wind zwar noch etwas schwächlich und das heißt nicht zu früh an die Wand. Jetzt weis ich das auch. Erster Lauf Platz 29 na für das bin ich jetzt aber keine 4, 5 Std. gefahren.
OK Wind legt zu klasse Trapezen die ganze Wettfahrt rechtzeitig an die Wand Platz 9 das ist ok. mehr sollte ich bei dem Feld auch nicht erwarten können. Auf zur dritten Wettfahrt gleiches Spiel aber dieses mal nur eine Runde. Der Wind hatte angefangen zu drehen und zu schwächeln. Logische Folge etwas plötzliche Bahnabkürzung. Und da einige wo nach der Luvmarke noch vor mir waren den kürzeren Weg nahmen, ich aber den schnelleren kam ich wieder auf 9 Raus.
An Land Einlauf Pasta Cola, Wasser Wein auf jeden Fall genug das ich an diesem Abend nicht noch essen gehen musste. Und wer mich kennt der weis dass ich einiges essen kann.
Sonntag dann um 10 Sollte es losgehen warten auf Wind bis 11 Uhr dann das ganze beendet( die Leute da kennen eben ihren See.) 13 Uhr Preisverteilung Gewonnen hat Michele Benvenuti
zweiter Alessandro Macchelli die übrigens beide in der ersten Wettfahrt ihren Ausrutscher hatten nur nicht ganz so heftig wie ich. Für mich blieb der 17. Platz. Anschießend gab es Polenta, alles mögliche zu trinken, Obst und wer wollte noch einen Espresso.  Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, gut ein vierter lauf und super Sonneschein währe besser gewesen aber was solls hat spaß gemacht.
Liste kommt so bald ich eine im Netz finde.
Alfred



Endlich wieder mal Wind auf der Reichenau

Nach zwei Jahren des Wartens hat es endlich wieder mal geklappt, wir konnten zur Abwechslung wieder segeln auf der Reichenau. Mit 18 Booten waren die Contender die stärkste Klasse, die sonst doch immer sehr zahlreichen Lasersegler schwächelten ein wenig.
Los ging wie in den Jahren zuvor mit Flaute, doch gegen 16.00 Uhr waren die ersten Böen auf dem Gnadensee zu sehen. Gegen 16.30 gings dann auf Wasser und es wurde gleich bei sehr unterschiedlichem Ostwind gestartet. Der Wind war zwar in der Richtung relativ konstant, aber in der Stärke von 1-3 wechselnd und so war das Rennen sehr interessant. Am Ende konnte ich das Race vor Erich und Mecki gewinnen. Das zweite Rennen war sehr ähnlich und wieder konnten sich die Revierkenner durchsetzen, dieses Mal hatte Mecki die Nase vorn vor mir und Erich.
Nach dem gemütlichem Einlaufbier von Mecki (böse Zungen behaupten er würde 50, dabei sieht er noch so jung aus) gab es für die Mägen feine Pastavariationen.
Am Sonntag sah so aus wie tags zuvor und alle hatten den Tag schon abgeschrieben, unser Regattaleiter sah irgendwo  Wind also los auf Wasser. Und tatsächlich am Ende der Reichenau fand man ein Flecken Wind und so wurde flugs die 3 Wettfahrt gestartet. Bei leichten Winden um einer Windstärke gab dann Tobi mächtig Gas und gewann die Wettfahrt souverän vor Erich und Mecki.
Ich hab mich ein wenig versegelt und dann auch noch dusselig Rolf touchiert, zwei Kringel und als 11. ins Ziel. Erstaunlich die Wettfahrtleitung hat den einzigen Flecken Wind gefunden im ganzen See und der hat sogar für eine Wettfahrt gehalten. Glückwunsch!!!
Am Ende hatte Mecki punktgleich mit Erich die Nase vorn, trotz des Ausrutschers bin ich dann doch noch 3. geworden.
Ich hoffe das war das Ende der Flaute auf der Reichenau und wir knüpfen wieder an die windigen Zeiten von früher an.

Leo   GER 421


Flagge



Autor: Alfred Sulger  mail:GER-354?bodensee-contender.de.de